Die Kirche im Wandel der Zeit

Unsere Kirche im Wandel der Zeit

In den Jahren 1906 bis 1960 konnte man im Altarraum zwei Fenster, von Petrus und Paulus, betrachten. Dies führt zu mehr natürlichem Licht und sah auch gut aus. Durch das Marienbild im Hochaltar konnte man gut erkennen, dass es sich hierbei um eine Marienkirche handelt. Jedoch könnte man meinen, dass Maria zu sehr im Mittelpunkt steht. Eine Besonderheit der Kirche waren die Kommunionbänke, welche die Gemeinschaft zur Kommunion symbolisierten. In diesen Jahren war es üblich eine Kanzel, anstatt ein Ambo in der Kirche zu haben, was auch hier der Fall war. Die zwei Seitenaltäre zeigt Jesus, Maria oder andere Heilige. Das Gesamte Kirchenbild sah nicht gerade einheitlich aus, sondern eher wild zusammengewürfelt.

Durch eine relativ große Renovierung im Jahr 1960, wurde der Altarraum stark verändert. Ein großes Jesusbild war im Gesamten Altarraum zu sehen, Christus stand nun voll und ganz im Mittelpunkt. Die Kanzel wurde durch ein Ambo ersetzt und der Hochaltar wurde entfernt. Der Künstler Gottfried Zawadzki schuf nicht nur das den Gesamteindruck der Kirche bestimmende Stirnwandfresko, sondern auch die dazu passenden Kirchenfenster und den Kreuzweg. Der auf Altarmitte stehende, vom Architekten Becker entworfene vergoldete Tabernakel wurde verziert durch Halbedelsteine und Mineralien aus dem Marienberger Bergbau. Zusammen mit den Leuchtern, dem Passionskreuz und der Monstranz fertigte ihn die Firma Adolf in Burg. Rechts vom Altarraum wurde eine bronzene Madonna mit Jesuskind von Dr. Nawroth angebracht. Im Großen und Ganzen sah der Altarraum nun viel geräumiger und nicht so voll aus.

Kleine Änderungen fanden im Jahr 1990 statt. So wurde dem Konzil entsprechend ein provisorischer Volksaltar errichtet, so war es möglich, dass der Priester zu Gemeinde zelebrieren konnte.

Im Zuge der Neugestaltung des Altarraums wurden die Kommunionbänke entfernt, damit dieser geöffneter wirkt. Der 1960 aufgestellte Steinaltar wurde in die Mitte gerückt und aus perspektivischen Gründen verkleinert. Aus dem dabei anfallenden Material des Altars und dem der Kommunionbänke wurde eine Stele für den Tabernakel entworfen. Dadurch ist das Gesamtbild der Kirche erhalten geblieben.

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